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Vom thermografischen Dach-Scan zur Daten-Auswertung: Ein Großeinsatz im Detail

Autorenbild: Benedikt Rüdel
Benedikt Rüdel
28. Sept.
2 Min. Lesezeit

Als professioneller Drohnendienstleister stehe ich oft und gerne stundenlang draußen auf der Baustelle. Kürzlich stand jedoch ein echter Härtetest an – ein umfangreicher B2B-Großauftrag, der von Mensch, Drohne und Equipment alles abverlangte. Heute nehme ich euch mit hinter die Kulissen dieses fünfstündigen Intensiv-Einsatzes im Ruhrgebiet.














Die Mission: Thermal, RGB und manuelle Fassaden

Das Ziel des Auftrags war eine lückenlose und hochpräzise Bestandsaufnahme eines größeren Gebäudekomplexes. Das bedeutete für mich ein straffes Programm vor Ort:


  • Thermografische & visuelle Gitterflüge: Automatisierte Inspektionsflüge zur lückenlosen Erfassung von thermischen Auffälligkeiten und RGB-Daten über dem gesamten Dachbereich.

  • Manuelle Detail- und Fassaden-Inspektionen: Da manche Schäden im schrägen Winkel oder direkt an der Wand versteckt sind, flog ich die Fassaden manuell im Zentimeter-Abstand ab.

  • Marketing-Assets: Ergänzend wurden im Live-Betrieb hochwertige Luftbilder und dynamische Videos für die spätere Vermarktung produziert.


Das Geheimnis langer Einsätze: Die Ladeschleife im Kofferraum


Ein Pensum von rund fünf Stunden durchgehender Arbeit vor Ort lässt sich unmöglich mit drei Standard-Akkus bewältigen. Hier zeigte sich einmal mehr, warum sich eine professionelle Ausrüstung auszahlt.




















Mit im Gepäck hatte ich meine mobile DJI Power 1000 Powerstation. Das Prinzip vor Ort ist denkbar einfach und hocheffizient: Sobald ein Drohnen-Akku nach dem Flug landet, wandert er direkt an die Ladeschleife im Kofferraum. Dank der enormen Kapazität und der Schnelllade-Funktion laden die Akkus im fliegenden Wechsel wieder auf, während ich den nächsten Flug vorbereite. Das Ergebnis: Komplett autarkes Arbeiten ohne lästige Zwangspausen oder externe Stromquellen.


Feierabend am Steuer: Die Abend-Auswertung

Nach fünf Stunden im Feld ist der Arbeitstag für mich allerdings noch lange nicht vorbei. Während die Drohnen im Koffer verstauen werden, verlagert sich die Arbeit am Abend direkt an den Schreibtisch.


















Jetzt gilt es, die gewaltigen Datenmengen – von den hochauflösenden RAW-Dateien über die thermografischen Infrarot-Aufnahmen bis hin zu den Videoclips – sauber zu strukturieren, zu prüfen und für die weitere Verarbeitung vorzubereiten. Genau diese Kombination aus handfestem Außeneinsatz und akribischer Daten-Nachbereitung schätzen meine B2B-Kunden.


Benötigen Sie eine professionelle Gebäudeinspektion, PV-Thermografie oder Baustellendokumentation? Sprechen Sie mich an – ich liefere Ihnen verlässliche Daten aus der Luft!


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