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Vom Flugplan zur Flächenberechnung: Ein Wildschaden-Check im Detail

  • Autorenbild: Benedikt Rüdel
    Benedikt Rüdel
  • 24. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Die Erfassung von Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen ist oft mühsam und führt nicht selten zu Streitigkeiten.Manuelle Begehungen sind zeitaufwendig, ungenau und aus der Bodenperspektive lässt sich das volle Ausmaß oft nur schwer erfassen.

Hier setzen wir mit unserer Drohnen-Technologie an. Ein aktuelles Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wir innerhalb kürzester Zeit eine präzise und rechtssichere Grundlage für die Schadensregulierung schaffen – effizient und digital.


Schritt 1: Die digitale Flugplanung

Jede effiziente Mission beginnt mit einer präzisen Planung. Unsere Software ermöglicht es uns, den gesamten Dokumentationsbereich exakt einzugrenzen. In diesem Fall haben wir eine Fläche von über 55.000 m² (ca. 5,5 ha) für die Kartierung festgelegt.

Die Drohne berechnet automatisch die optimalen Flugpfade, um die gesamte Fläche lückenlos zu erfassen. Die reine Flugzeit für diese 5,5 ha betrug dabei nur 4 Minuten und 12 Sekunden. Ein manuelles Begehung dieser Fläche würde Stunden in Anspruch nehmen.


Bild 1: Die App-Schnittstelle zeigt die präzise Flugplanung für die 5,5 ha große Kartierungsmission.


Schritt 2: Die Erfassung aus der Luft

Während des automatisierten Fluges erfasst die Drohne hochauflösende Luftbilder. Die Schrägansicht zeigt sofort, wo das Problem liegt. Wildschweine haben in diesem reifen Getreidefeld deutliche Spuren hinterlassen. Man erkennt unregelmäßige Pfade und großflächig niedergetretene oder niedergebrochene Bereiche, die am Waldrand beginnen und sich in das Feld hineinziehen.

Aus dieser Perspektive wird das "Zerstörungsbild" sofort klar, was bei einer Begehung am Boden oft verborgen bleibt.


Bild 2: Das Schrägbild zeigt deutlich die von Wildschweinen verursachten Pfade und zerstörten Getreideflächen


Schritt 3: Die Analyse und präzise Vermessung

Nach dem Flug werden die Rohdaten zu einem hochauflösenden, georeferenzierten Orthofoto zusammengesetzt. In diesem digitalen Abbild des Feldes können wir die Schadensflächen exakt lokalisieren und vermessen.

Unsere Software digitalisiert die betroffenen Bereiche. Im Infrarot- oder Analysebild (hier in einer Farbdarstellung zur besseren Visualisierung) heben sich die zerstörten Flächen farblich ab. Wir können jede einzelne Schadensfläche präzise vermessen. In diesem Beispiel sehen wir eine Teilfläche, die mit 20,0 m² berechnet wurde. Am Ende des Prozesses haben wir eine exakte Aufstellung der Gesamt-Schadensfläche für das gesamte Feld.


Bild 3: Das Analysebild zeigt die digitalisierten und präzise vermessenen Schadensflächen (z. B. 20,0 m² für eine Teilfläche), basierend auf dem georeferenzierten Orthofoto.


Fazit & Mehrwert

Der Einsatz von Drohnen zur Wildschaden-Dokumentation bietet allen Beteiligten klare Vorteile:

  • Höchste Präzision: Die digitale Flächenberechnung ist unbestechlich genau.

  • Enorme Zeitersparnis: 5,5 ha werden in nur 4 Minuten Flugzeit erfasst.

  • Beweissicherheit: Die hochauflösenden, georeferenzierten Daten liefern ein lückenloses Protokoll für Landwirt und Jäger.

  • Faire Regulierung: Eine genaue Grundlage verhindert Streitigkeiten und sichert eine faire Schadensschätzung.

Benötigen Sie eine professionelle Wildschaden-Kartierung? Egal ob Landwirt oder Jagdpächter – wir liefern Ihnen schnelle, genaue und unvoreingenommene Daten für Ihre Schadensdokumentation. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot!

 
 
 

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